Altrip im Mittelpunkt der Metropolregion Rhein-Neckar.

Altrip liegt im Mittelpunkt der Metropolregion Rhein-Neckar. Altrip zieht immer mehr Menschen an, die in diesem Wirtschafts- und Forschungszentrum arbeiten und sich in ihrem Wohnort wohlfühlen wollen. Für Altrip bedeutet das, dass wir den Menschen einen attraktiven Lebensmittelpunkt bieten. Dazu gehören:

Ein anderer Politikstil

 „Probleme erkennen, nachdenken, handeln!“

In Altrip ist die Lokalpolitik sehr stark von persönlichen Eitelkeiten und Konflikten geprägt, die teilweise Jahre zurückliegen. Manchmal bemerke ich in den Diskussionen der Mitglieder des Gemeinderates viel zu viel Emotion und zu wenig Sachlichkeit. Das fördert alles die Politikverdrossenheit, deshalb fordere ich mehr sachliche Diskussion. Dafür setzte ich mich ein, ohne dass mich verwandtschaftliche Verbindungen oder geschäftliche Beziehungen in meiner Neutralität behindern. Das habe ich in meiner vielseitigen Gremienarbeit gelernt und lebe das auch.

Die Infrastruktur verbessern

„Unser Altrip weiter denken!“

Um die Vorteile einer Millionenmetropole und gleichzeitig die Annehmlichkeiten einer dörflichen Gemeinschaft genießen zu können, bedarf es einer vernünftigen Verkehrsinfrastruktur. Auch gute Einkaufsmöglichkeiten, erreichbare ärztliche Versorgung, nahe Bildungseinrichtungen und die Teilhabe am kulturellen Leben müssen gewährleistet sein. Ein besonderes Augenmerk ist auf eine Busverbindung nach Mannheim zu richten. Ich fordere eine Buslinie mit einem mittelgroßen Bus, der auch über die Fähre fahren kann. Insbesondere muss die Nutzung barrierefrei sein.

Das Ärztehaus muss gebaut werden. Dieses Zentrum ist eine der wichtigsten Strukturmaßnahmen in Altrip und muss schnellstens gebaut werden, bevor die derzeit ansässigen Ärzte wegen der unhaltbaren Zustände unserem Dorf den Rücken kehren.

Die Verkehrsanbindung der vier Teilgemeinden Altrip, Waldsee, Neuhofen und Otterstadt untereinander muss verbessert werden.
Eine Verbandsgemeinde mit 24 000 Einwohner muss auch über weiterführende Schulen nachdenken. Ich halte Altrip als einen Schulstandort für sehr geeignet.

Förderung des bürgerlichen Engagements

Fortschritt, Engagement, Wohlfühlen

Bürgerschaftliches Engagement, sei es in Bürgerinitiativen oder in Vereinen, ist die Basis unseres Zusammenlebens und die Basis unserer Demokratie.

Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung unseres Dorfes

Wir brauchen Bürgerbeteiligung bei den wichtigsten Projekten im Dorf. Ein typisches Beispiel ist der Umbau des Partnerschaftsplatzes vor der Maxschule. Dort gab es eine breite bürgerschaftliche Beteiligung, wozu auch eine Bürgerversammlung gehörte.

Auch für die nächsten Projekte wie der neue Kindergarten neben der Feuerwehr und die Sanierung des Reginozentrums brauchen wir eine breite Bürgerbeteiligung.

Dazu gehört selbstverständlich Transparenz durch Bürgerversammlungen und ausreichender Veröffentlichung im Internet. Gerade beim Internet ist meiner Meinung nach noch viel Luft nach oben.
Ich plane ein Online Bürgerportal für Altrip einzurichten, mit dem die Ideen und Wüsche der Altriper und Altriperinnen auf dem schnellsten Weg zur Verwaltung gelangen. Auch Mängel und Gefahrenstellen könnten so schnell an die Gemeinde gemeldet werden. Ideen zur Gestaltung unseres Dorfes können im Bürgerbeteiligungsportal mitgeteilt werden.

Förderung des Vereinslebens

In Altrip gibt es 5030 Vereinsmitgliedschaften in 35 Vereinen und Gruppierungen, die durch die Gemeinde gefördert werden können, wobei zu berücksichtigen ist, dass viele Bürger in mehreren Vereinen tätig sind. Das ist natürlich ein riesiges Potential für freiwilliges bürgerschaftliches Engagement, das eine Grundvoraussetzung für das Zusammenleben und die Entwicklung unseres Dorfes ist.

Ich stehe ganz klar hinter der Vereinsförderung und halte nichts davon, an dieser Stelle zu sparen, auch wenn es eine freiwillige finanzielle Leistung der Gemeinde ist

Ehrenamtliches Engagement

Die Bürgerinitiative „Agenda 21“ ist ein Fachgremium. Dort engagieren sich auf den unterschiedlichsten Fachgebieten kompetente Bürger. Sie beraten die Gemeinde. Abgeschlossen ist das Projekt Nahwärmeversorgung Albert-Schweitzer-Schule und Ärztehaus.
Zwei neue Projekte sind die „Verkehrssicherheitskampagne Tempo 30 in Altrip“, die im Mai 2019 stattfinden soll, und eine Kampagne „Altrip soll schöner werden“, eine Initiative zur Verschönerung des Erscheinungsbildes unseres Dorfes.
Es gibt noch andere Bürgerinitiativen wie „Altrip blüht“, die sich für die umweltfreundliche Gestaltung der „Eh-da-Flächen“ im Dorf kümmert, oder das „Café Asyl“, das viel zur reibungslosen Integration von Flüchtlingen beiträgt.

Ich bin der Ansicht, dass die Gestaltung eines Dorfes gar nicht ohne das bürgerliche Engagement funktioniert, weil man nicht alles staatlichen Institutionen überlassen kann, die oft am Bürger vorbei regieren.


Hochwasser- und Umweltschutz

Christiane Stillger: „Meine Forderungen zum Hochwasserschutz!“

Altrip braucht mehr Hochwasserschutz. Dazu gehören für mich folgende Maßnahmen:

  • Die Ertüchtigung des Rheindammes
  • Die Nutzbarmachung der Entwässerungsgräben. Dazu gehören nicht nur deren Reinigung, sondern gegebenenfalls auch deren Umbau
  • Die Verstärkung des Schöpfwerks
  • Der Schutz vor Starkregen bei gleichzeitigem Hochwasser. Das Pumpwerk muss so leistungsfähig sein, dass die Wassermassen eines Starkregens auch bei Hochwasser zu bewältigen sind.  
  • Ein Hochwasserschutzkonzept für die Bevölkerung. Dazu gehört auch die Aufklärung der Bevölkerung, wie sie sich bei einem Hochwasser zu verhalten hat.
  • Der Bau des Polders gehört für mich nicht dazu. Ich spreche mich klar gegen den geplanten Polder aus.

Altrip liegt inmitten der Natur. Jetzt könnte einer auf die Idee kommen, dass das reicht und wir so viel Natur um uns herum haben, dass wir nichts mehr tun müssen. Das ist falsch. Es gibt noch viel zu tun.

Mir liegt insbesondere die Neuordnung des Naherholungsgebietes Blaue Adria und die umweltverträgliche Nutzung der Badeseen am Herzen.


Demografischer Wandel

 „In Altrip leben und wohlfühlen!“

Die Bevölkerungsstatistik zeigt, dass auch wir in Altrip uns immer mehr auf das Zusammenleben mit älteren Menschen einstellen müssen. Es sind oft die Kleinigkeiten wie ein Arztbesuch, das Einkaufen oder der Umgang mit Behörden, Dinge, die im Alter nicht mehr so einfach zu bewältigen sind. Oft fehlt die Einbindung in eine Familie, die Kinder und Geschwister sind nicht verfügbar, weil sie arbeiten oder weit entfernt wohnen. Oft macht sich bei den alten Menschen eine unerträgliche Einsamkeit breit, sie suchen dann nach Abwechslung, wollen einfach mal raus aus ihrer Wohnung.

Förderung der Seniorenarbeit durch das Ehrenamt

Nicht nur die Altersversorgung, sondern auch die soziale Teilhabe sind Kernthemen von mir. Unsere Gemeinde hat da viel erreicht, wir können auf ein vielfältiges Angebot blicken. Das ist auch notwendig, denn aus der Bevölkerungsstatistik kann man ablesen, dass etwa 20% der Altriper Bevölkerung über 65 Jahre alt ist; die Tendenz ist steigend. Es fällt auch auf, dass sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer in der Seniorenarbeit engagieren. Mein Fazit: Ich werde mit Nachdruck die ehrenamtliche Seniorenarbeit fördern.

Barrierefreies Altrip

Ich schlage die Absenkung der Bordsteine vor, an Stellen, wo dies noch nicht gemacht wurde. Nicht abgesenkte Bordsteine sind für Nutzer von Rollatoren oder Rollstuhlfahrer gefährlich. Altrip muss barrierefrei werden, wo es eben möglich ist. Das gilt nicht nur für den unmöglichen Zugang zur Seniorenstube, sondern z.B. auch für unseren Wertstoffhof.

Meistens gesperrt. Ausgerechnet die Treppe, die nicht so steil ist. Das muss sich ändern

Renovierung und Erweiterung der Seniorenstube im Reginozentrum

Die über 100 Mitglieder des Seniorenkartells treffen sich regelmäßig in der Seniorenstube des Reginozentrums. Dort ist es unerträglich eng, die Menschen sind dort regelrecht eingepfercht. Das müssen wir dringend ändern und das muss bei der Renovierung des Reginozentrums berücksichtigt werden.

Förderung der Öffentlichen Gesundheit

Klar, wenn wir krank sind, gehen wir zum Arzt. Wir können aber auch mehr für unsere Gesundheit tun und uns so verhalten, dass wir nicht krank werden. Dazu bedarf es mehr gesundheitliche Aufklärung zur Prävention. Ein Beispiel in jüngster Zeit war die von unserer Seniorenbeauftragten organisierten Veranstaltung zum Thema Schlaganfall, an der über 100 Altriper teilnahmen.

Meine Forderung: Wir brauchen nicht nur das Ärztehaus und auch Fachärzte in Altrip, sondern wir müssen auch die Gesundheitsprävention im öffentlichen Bereich durch entsprechende Veranstaltungen fördern.


Jugendarbeit

 „Altrip braucht Jugend!“

Wir müssen junge Leute mehr am lokalpolitischen Leben beteiligen. Die SPD Altrip hat es geschafft, mehr junge Leute für die Politik zu interessieren und dass mehr Junge für den Gemeinderat kandidieren. Das ist gut so, denn den Trend zur Politikverdrossenheit bei Jugendlichen müssen wir stoppen. Das gelingt uns nur, wenn wir auch Jugendthemen auf die Tagesordnung setzen:

  • Die Altriper Jugend, die Musik machen will, braucht einen Proberaum, den die Gemeinde kostenlos zur Verfügung stellt.Das Konzept des Kinder- und Jugendzentrums (JUZ) muss weiter- entwickelt werden.
  • Das JUZ muss angemessen ausgestattet werden. Hier müssen die Jugendlichen und die Leiterin des JUZ an den Entscheidungen beteiligt werden. Ich werde für die Jugendlichen den Weg der Kommunikation in das Rathaus erleichtern. Was ist der Bedarf der Jugendlichen und Kinder in Altrip? Danach sollten sich die Entscheidungen des Gemeinderates richten.
  • Die Verkehrsanbindung nach Ludwigshafen und Mannheim muss verbessert werden.

Junge Familien

„Es den jungen Familien leichter machen!“

Die aktuelle Bevölkerungsstatistik zeigt, dass 36% der Altriper jünger als 40 Jahre sind. Gerade in den letzten Jahren ziehen immer mehr junge Familien nach Altrip. Daraus ergeben sich automatisch meine Ziele:

Wir brauchen einen neuen Kindergarten, der ja bereits in der Planung ist. Meine Meinung zu den bisher vorgelegten Plänen unseres fünften Kindergartens:
Die Erfahrung im Kindergartenbau reicht mir nicht. Vielmehr werde ich darauf achten, welcher Architekt pädagogische Konzepte berücksichtigt.

  • Die Betreuende Grundschule muss weiterhin bezahlbar bleiben.   Ich setzte mich dafür ein, dass es für junge Familien eine passende Schulkindbetreuung in Altrip gibt. Hier brauchen wir passende Unterbringung für die Kinder und die Betreuerinnen. Die Situation mit dem maroden Edith-Stein-Haus muss für alle Beteiligten zu einer guten Lösung gebracht werden. Wir brauchen für das Mittagessen neue, kindgerechte Räume, in denen sich alle wohlfühlen. Das müssen uns die Kinder wert sein Die Organisation muss verbessert werden: So muss die Aufsichtspflicht für nicht zu betreuende Kinder beim Spielen auf dem Schulhof geklärt werden. Das Notfalltelefon muss endlich zuverlässig funktionieren.
  • Wir brauchen im Ärztehaus auch Platz für Fachärzte, z.B. einen Kinderarzt.
  • Wir brauchen weiterhin Sozialen Wohnungsbau. Der Kreiswohnungsverband hält in Altrip 75 Sozialwohnungen bereit, davon 24 mit Mietpreisbindung. Nach Neuhofen bietet Altrip die meisten Sozialwohnungen an. Im Jahr 2018 gab es für Altrip 20 Anfragen nach Sozialwohnungen, sechs davon konnten vermittelt werden.

Auch wenn der Kreiswohnungsverband argumentiert, dass in anderen Dörfern des Kreises die Nachfrage nach Sozialwohnungen viel größer ist, werde ich am Ball bleiben.
Sozialwohnungen in Altrip sind für mich wichtig.